Die Geschichte der Volksschule Pottenstein

Die erste Schule in Pottenstein war das alte Sparkassengebäude. Der erste geregelte Schulbetrieb war erst 1622 nachweisbar. Im März 1895 wurde mit dem Bau der neuen Schule begonnen, eineinhalb Jahre später war sie fertig. Sie hatte sechs Klassenzimmer, ein Konferenzzimmer, einen Raum für Handarbeiten und je eine Wohnung für den Oberlehrer und den Schuldiener.

Auch einen Turnsaal gab es bereits. Hinter dem Schulhaus befanden sich ein Spielplatz und der Schulobstgarten. Früher waren in den Klassen Öfen, die mit Holz und Kohlen beheizt wurden. In Notzeiten fehlte Geld für Heizmaterialien. Wenn es besonders kalt war, durften die Kinder zu Hause bleiben. Eine Wasserleitung gab es lange nicht. Früher gab es kein elektronisches Pausenzeichen, sondern es wurde mit einer Schulglocke geläutet.

Im Herbst 1989 wurde unsere Schule vergrößert. Es wurden eine neue Turn- und Veranstaltungshalle ("Ferdinand-Raimund-Halle"), neue Klassenräume, Werkräume, ein Konferenzzimmer und eine neue große Schulküche gebaut.